2. Remote-Service
Laut Yannick wird Remote-Arbeit eine zunehmend wichtige Rolle in der Field-Service-Branche spielen. Das bedeutet, dass Ingenieure Kunden weltweit unterstützen können, ohne jedes Mal physisch vor Ort sein zu müssen. Das spart Reisezeit und -kosten. Yannick: „Gerade in Produktionsumgebungen zählt jede Sekunde. Durch AR kann ein Experte 24/7 über Ihre Schulter schauen, um das Problem so schnell wie möglich zu lösen.“
Angenommen, ein Mechaniker repariert eine Windturbine und stößt auf ein Problem. Er weiß nicht, wie er es lösen soll, und befindet sich an einem abgelegenen Standort. Der Mechaniker benutzt sein AR-Headset, um einen Experten zu kontaktieren. Durch die Brille kann der Experte genau das sehen, was der Mechaniker sieht. Anschließend gibt der Experte dem Techniker Anweisungen, wie er das Problem schnell und freihändig lösen kann.
Da kleinere Probleme aus der Ferne gelöst werden, können sich lokale Ingenieure auf größere Projekte konzentrieren. Dadurch werden weniger Mitarbeiter auf der Arbeitsfläche benötigt, und lokale Ingenieure haben mehr Raum und Ruhe, um ihre Arbeit auszuführen. Allerdings gibt es auch eine Kehrseite: „Wenn ein Problem nicht aus der Ferne gelöst werden kann, muss immer noch ein Besuch geplant werden. In diesem Fall geht Zeit verloren und eine Abteilung steht still“, erklärt Daniel.