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Unsere jungen Absolventen helfen bei der Entwicklung eines VR-Tools zur Suizidprävention.

11 oktober Min.

Wir präsentieren stolz ein revolutionäres VR-Trainingswerkzeug in Zusammenarbeit mit der UCLL University of Applied Sciences. Gespräche über Suizid bleiben ein Tabuthema, und daher hat UCLL eine VR-Erfahrung entwickelt, um Studenten und Pflegekräften beizubringen, wie sie am besten mit diesen Patienten umgehen können. Unsere Ingenieure aus dem Young Graduate Program haben sich eingeschaltet, um zu helfen: Sie haben die Basisversion in eine interaktive, skalierbare und hyperrealistische Lernmethode verwandelt.

Suizid bleibt ein großes Problem in den Niederlanden und insbesondere in Belgien. Durchschnittlich ereignen sich täglich mehr als fünf Suizide in den Niederlanden und Belgien zusammen. Belgien hat die höchsten Suizidraten in ganz Westeuropa, wie De Telegraaf berichtet. Dieses VR-Tool macht Schulungen und Gespräche besser zugänglich und fördert somit eine offenere Diskussion über Suizid. Het Nieuwsblad teilt alarmierende Zahlen von 27 Suizidversuchen pro Tag in Belgien, und erste Tests weisen darauf hin, dass diese Zahlen durch den Einsatz dieses VR-Headsets um 3,8 Prozent sinken könnten. Anabel Wanzeele von Health Innovation UCCL (2023) erklärt, dass diese Zahlen auf Tests basieren, die unter ihren Studierenden durchgeführt wurden. In diesen Tests berichteten 93 % der Teilnehmer von signifikanten Lernfortschritten und einem Gefühl der Sicherheit durch die Nutzung dieses Tools.

Studierende der UCLL nutzen dieses Tool bereits in Kursen über psychische Gesundheit. Aufgrund der Sensibilität des Themas ist es wichtig, eine sichere Umgebung zu schaffen, um mit komplexen Gesprächen zu üben. Das gesamte Szenario im Tool dauert 20 Minuten und beinhaltet ein Gespräch mit einem Patienten, der unter suizidalen Gedanken leidet. Innerhalb des Szenarios haben die Studierenden verschiedene Interventionsmöglichkeiten, bei denen sie zwischen drei Optionen wählen können. Der Patient im Szenario reagiert auf die gewählte Intervention, und der Benutzer erhält schließlich zweimal Feedback zu der jeweils gewählten Option. „Wir stellen fest, dass die Studierenden mehr Vertrauen in diese Gespräche gewinnen, da das Tool eine sichere und komfortable Lernumgebung schafft,“ sagt Carolien Schalenbourg, Forscherin und Lektorin für Gesundheit und Innovation an der UCLL.

„Das Tool stellt einen wichtigen Fortschritt in der Ausbildung von Krankenpflegern und -pflegerinnen dar. Es zeigt, wie neue Technologien tatsächlich das Potenzial haben, Innovationen im Gesundheitswesen voranzutreiben“, ergänzt Jaskaran Sandhu, COO von TMC. „Wir glauben, dass dieses Trainings-Tool nicht nur zu einer besseren Betreuung von Menschen mit Suizidalität beitragen wird, sondern auch Türen für andere Anwendungen in zahlreichen Disziplinen und Service Areas öffnen wird.“

Dieses Projekt ist erst der Anfang, denn sobald dieser Schritt erfolgreich abgeschlossen ist, ist das Ziel, auf Krankenhäuser, Polizei, Feuerwehren und andere Akteure im Gesundheitssektor auszuweiten. Wir sind stolz darauf, zu innovativen und wertvollen Projekten wie diesem beizutragen und hoffen, dass dieses Tool in der Zukunft viel Gutes bewirken wird.

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