Als (elektro)mechanischer Ingenieur führst du anspruchsvolle und ehrgeizige Projekte in Westflandern, Ostflandern oder Antwerpen durch. Wir bieten dir eine breite Palette an Anwendungen und Tätigkeitsbereichen wie Automotive, Defense, Industrieau...
Innovation ist mehr als nur Ingenieurwesen, es muss eine Geschäftsmöglichkeit geben.
Kreativität trifft auf Technologie
Paul war schon immer besonders fasziniert von der Schnittstelle zwischen Kreativität und Technologie: „Ich liebe es, kreative Lösungen für komplexe Probleme zu entwickeln und diese dann in die Realität umzusetzen.“
Nach dem Abschluss seines Bachelor-Studiums im Bereich Maschinenbau stellte Paul fest, dass nicht alle technischen Berufe die Kreativität bieten, die er sich in einem Job wünscht: „Ich habe in einer Position zur Projektvorbereitung angefangen. Es war nicht so herausfordernd, wie ich es mir erhofft hatte, da das kreative Element fehlte. Deshalb entschied ich mich, an einer technischen Universität einen Masterstudiengang zu beginnen, der die Tür zu Möglichkeiten in der High-Tech-Industrie öffnen könnte.“
Bereits während seines Studiums hatte er ein Gespräch mit TMC über eine offene Stelle: „Es gab zwei Aspekte, die bei den ersten Gesprächen hier sofort hervorstachen“, sagt Paul. „Erstens hat mir gefallen, dass man als Employeneur bei TMC aktiv in den Auswahlprozess für neue Projekte eingebunden ist. Ich finde es äußerst wichtig, dass es eine starke Übereinstimmung zwischen dem, was man anzubieten hat, und dem, was ein potenzieller Kunde benötigt, gibt. TMC investiert in die langfristige Beziehung, indem es dir einen unbefristeten Vertrag anbietet, was einen starken Anreiz schafft, das richtige Projekt zu finden, in dem du aufblühen kannst. Zweitens fand ich die Idee des Entrepreneurial Lab äußerst inspirierend.“
Ein Mini-Generator, der mit Kraftstoff betrieben wird.
Bei seinem ersten Einsatz war er Teil eines Teams, das einen leichten Stromgenerator entwickelte: „Militärpersonal nutzt häufig Batterien, wenn sie im Einsatz sind, beispielsweise zum Aufladen von Funkgeräten und Laptops. Wenn sie mehrere Tage lang unterwegs sind, ist ein Mini-Generator viel einfacher zu transportieren; er ist leicht, läuft mit vor Ort verfügbarem Kraftstoff wie Fahrzeugdiesel oder Kerosin und ist einfach zu warten.“
Bei einem anderen Projekt arbeitete Paul an einer Technologie zur Geschlechtsbestimmung von Küken, während sie noch im Ei sind. „Diese Technologie kann das sogenannte Küken-Schreddern beenden: In der Geflügelindustrie werden männliche Küken oft kurz nach dem Schlüpfen getötet. Mit dieser Technologie kann das Geschlecht eines Eis innerhalb von weniger als einer Sekunde am neunten Tag der Inkubationszeit bestimmt werden. Das gewährleistet, dass nur weibliche Küken schlüpfen.“
Sein jüngstes Projekt war für ein Kernbrennstoff-Konsortium, das mehrere Urananreicherungsanlagen betreibt. „Ich war verantwortlich für die Leitung mehrerer Projekte, darunter die Installation von Stickstoffleitungen auf dem Dach einer Anlage, ein Truck-Wartehof sowie ein Nachhaltigkeits-Upgrade eines Konferenzgebäudes und eines Windbaums.“
Innovative eigene Idee
Während dieser Projekte hat Paul verschiedene Aspekte des Maschinenbaus kennengelernt: von Projektmanagement über Lagerverwaltung, Montage, Softwareentwicklung bis hin zur Fertigung. Jetzt nutzt er dieses Wissen, um eine innovative Idee zu entwickeln: „Ich habe mich oft gefragt, ob es einen einfacheren Weg gibt, E-Bikes aufzuladen. Was wäre, wenn es einen speziellen Ständer für Elektro-Fahrräder gäbe, der das Bike automatisch auflädt?“
Im Entrepreneurial Lab bringt er die Idee auf die nächste Ebene. Das bedeutet mehr als nur Prototyping. Paul: „Als Maschinenbauingenieur liebe ich es, an einem tatsächlichen Produkt zu arbeiten. Aber in diesem Projekt habe ich die Bedeutung von Marktforschung gelernt. Lösen wir wirklich ein bestehendes Problem? Gibt es einen Bedarf für eine Lösung wie diese? Zum Beispiel habe ich kürzlich mit der Person gesprochen, die für die Überwachung der Fahrradabstellanlage am Bahnhof zuständig ist. Sie hat mir erzählt, dass es ein großes Problem mit gestohlenen Ladegeräten in der Anlage gibt. Unsere Lösung könnte eine Antwort darauf sein, da die Ladestation direkt am Fahrrad befestigt werden kann.“
Retrofit-Lösung
Zunächst entwickelt das Team eine sogenannte Retrofit-Lösung, um die Kompatibilität mit bestehenden E-Bikes sicherzustellen. „Schließlich wäre es großartig, wenn E-Bike-Hersteller unsere Ladelösung direkt in ihre Modelle integrieren könnten. Aber natürlich ist dies ein komplexer Weg, der eine Standardisierung der Technologie von E-Bikes und Ladestationen erfordert. Dies macht die Marktforschung umso notwendiger; wir müssen sicherstellen, dass sowohl Verbraucher als auch Hersteller die Vorteile erkennen.“
Die Möglichkeit, an solch vielfältigen Projekten zu arbeiten und eine innovative Idee in einem echten Labor zu entwickeln, ist einzigartig bei TMC, fasst Paul zusammen: „Das Besondere an dieser Organisation ist, dass man immer ermutigt wird, Initiative zu ergreifen. Wenn man eine gute Idee hat, sind die Menschen offen dafür, zu erkunden, wie sie umgesetzt werden kann. Außerdem, obwohl die meisten von uns an Projekten für Kunden arbeiten, fühlt es sich trotzdem an, als wäre TMC mein Zuhause. Kollegen fühlen sich hier wie echte Kollegen an.“
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