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Entwicklung von Testkits zur Diagnose der Alzheimer-Krankheit
TMC Employeneur Stephanie Bauters spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Testkits, die Alzheimer zuverlässig diagnostizieren können. Als Prozessingenieurin bei Fujirebio ist sie für die Realisierung einer Produktionslinie von Testkits basierend auf Biomarkern verantwortlich: „Im Allgemeinen kann man sagen, dass Biomarker Proteine sind, die wir in Körperflüssigkeiten nachweisen können und die uns Informationen über den Gesundheitszustand von Patienten oder die Funktionsweise ihres Körpers geben können. Bei Fujirebio entwickeln wir mehrere vielversprechende Testkits auf Basis von Biomarkern für Alzheimer: Durch die Analyse von Proteinen in Blut oder Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit ist es möglich, nicht nur das Vorhandensein von Alzheimer festzustellen, sondern auch das Stadium, in dem sich ein Patient wahrscheinlich befindet.“
Die Wissenschaft des menschlichen Körpers
Mehrere Schlüsselmomente während Stephanies Ausbildung und Karriere haben ihren Weg in Richtung Life Sciences und TMC geprägt. „Zunächst einmal habe ich während meines Studiums erkannt, dass ich mich sehr für die Wissenschaft des menschlichen Körpers interessiere. Ich habe zuerst einen Bachelor-Abschluss in biomedizinischer Technologie gemacht. Bald wurde mir klar, dass die Arbeit als biomedizinische Technikerin nicht so erfüllend war, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich bediente medizinische Geräte, um medizinische Proben zu analysieren. Was mich wirklich faszinierte, war, was in diesen Proben vor sich ging: Wie können wir mit spezifischen Biomarkern eine Diagnose stellen?“
Um ihren Wunsch nach wissenschaftlichem klinischem Wissen zu stillen, absolvierte sie einen Master of Science in Engineering. „Ich habe meinen Abschluss während der COVID-Pandemie gemacht. Du kannst dir vorstellen, dass ich zu der Zeit sehr von diesem Virus und dem Impfstoff, der dagegen entwickelt wurde, fasziniert war. Als ich herausfand, dass Pfizer diesen Impfstoff entwickelte, war ich fest entschlossen, dort meine erste Rolle zu finden.“
Stephanie hatte Erfolg: Sie schloss sich einem Beratungsunternehmen an und erhielt ihre erste Aufgabe bei Pfizer. „Als Prozessverantwortliche war ich für das Qualitätsmanagementsystem von Pfizer zuständig. Für Pharmaunternehmen ist es von entscheidender Bedeutung, die richtigen Prozesse zu implementieren, um die Sicherheit, Wirksamkeit und Zuverlässigkeit ihrer Produkte zu gewährleisten. In dieser Funktion war ich für alle sogenannten Corrective and Preventive Actions (CAPAs) verantwortlich: eine standardisierte Methodik zur Identifizierung und Behebung potenzieller Probleme, damit sie ordnungsgemäß behandelt werden können, wodurch die Gesamtqualität und Sicherheit der Produkte verbessert wird.“
Sozialer Aspekt
Obwohl diese Rolle zumindest teilweise ein wahrgewordener Traum war, stellte Stephanie fest, dass ihr ein entscheidendes Element in ihrer Arbeit fehlte: „Mir liegt sehr viel am sozialen Aspekt meiner Arbeit. Ich brauche den Austausch mit meinen Kolleginnen und Kollegen.“ „Während meines ersten Kontakts mit einem Business Manager bei TMC habe ich gemerkt, dass dies perfekt zu mir passt“, sagt Stephanie. „Die Menschen haben mich wirklich willkommen geheißen, und die Atmosphäre im Büro war äußerst herzlich und offen.“
Genuss des Engineering-Elements
Das Projekt, das ihr zugewiesen wurde, passt perfekt zu ihrem Hintergrund und ihren Interessen: „Fujirebio ist ein japanisches Unternehmen mit einer Niederlassung in Gent. Hier produzieren wir bereits Testkits für Biomarker in Blutplasma. Meine Aufgabe ist es, die Produktion von Biomarkern in der Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit von Japan nach Gent zu transferieren. Ich genieße den ingenieurtechnischen Aspekt dieser Aufgabe wirklich: Ich analysiere die aktuellen Produktionsprozesse in Japan und Gent, finde Unterschiede und ergreife Maßnahmen, um diese Lücken zu schließen. Dabei kann ich meine mathematischen Fähigkeiten einsetzen, zum Beispiel um herauszufinden, welche Parameter angepasst werden müssen oder wie viel Rohmaterial wir für den Produktionsprozess benötigen.“
Eine Sache fiel Stephanie bei ihrem Onboarding bei TMC auf. „Ich hatte das Gefühl, dass viel Aufwand betrieben wurde, um das passende Projekt für mich zu finden. Bei manchen Beratungsfirmen kann man in eine bestimmte Richtung gedrängt werden. TMC hat wirklich meine beruflichen Qualifikationen berücksichtigt, um die richtige Übereinstimmung mit den Projektspezifikationen des Kunden zu finden.“
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