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5 Trends für die Arbeit in der Cloud

1 februar Min.

TMCs Business Cell Application Lifecycle Management (ALM) unterstützt dabei, zu bestimmen und zu übersetzen, welches Tool für Ihr Unternehmen geeignet ist, einschließlich Design und Implementierung. Meistens implementieren sie Atlassian-Tools wie Jira Software, Jira Service Desk, Confluence und Bitbucket und helfen Organisationen bei der Entscheidung, ob sie in der Cloud arbeiten sollten. Der Wechsel von einem Server zur Cloud ist ein Trend, der vor einigen Jahren begann. Im vergangenen Jahr – bedingt durch COVID19 – haben immer mehr Organisationen diesen Wechsel vollzogen. Welche Trends und Faktoren werden die Arbeit in der Cloud im Jahr 2022 beeinflussen?

Europäisches Recht

Sie können mit Servern auf der ganzen Welt arbeiten. Doch für Atlassian arbeitet die Geschäftseinheit Application Lifecycle Management (kurz: ALM) häufig mit Cloud-Standorten in Europa. Dies liegt daran, dass viele sensible Daten gespeichert und verwaltet werden, bei denen man sich zu 100 % sicher sein möchte, dass sie geschützt sind. In Amerika wird schon seit einiger Zeit in der Cloud gearbeitet, aber es ist nicht mehr selbstverständlich, dass Daten dort gespeichert werden. Ganz im Gegenteil: Immer mehr Anbieter bieten ihren Kunden die Möglichkeit, zu entscheiden, wo ihre Daten gespeichert werden sollen. Einige Organisationen ziehen es vor, nicht mit Clouds außerhalb Europas zu arbeiten, einfach weil sie besonders darauf achten, ihre Daten zu schützen. Dies hängt mit den unterschiedlichen Datenschutzgesetzen in Europa, Amerika und China zusammen. Europa beispielsweise legt stärkeres Augenmerk auf Datenschutz und ist kritischer gegenüber geltenden Gesetzen und Vorschriften als Amerika. Es ist daher keine Überraschung, dass europäische Unternehmen zunehmend Clouds in Europa bevorzugen.

2. Zusätzliche Sicherheit

Die Coronakrise hat den Übergang vom Arbeiten mit einem Server zum Arbeiten in der Cloud beschleunigt. Ein Server befindet sich in einem Büro, daher erfordert es Zeit und Energie, diesen für alle, die außerhalb des Büros arbeiten, "zu öffnen". Da immer mehr Menschen von zu Hause aus arbeiten, benötigen auch mehr Personen einen Fernzugriff auf den Server. Dies kostet ebenfalls Zeit, und jeder weiß: Zeit = Geld. Die Cloud hingegen ist für alle, die von zu Hause aus arbeiten, zugänglich und erleichtert den Zugang im Vergleich zu einem Server erheblich. Darüber hinaus machen die wachsende Anzahl an Home-Arbeitsplätzen bessere Sicherheitsvorkehrungen erforderlich, was zweifellos bei der Cloud der Fall ist. Diese enthält Daten Ihres Unternehmens und vieler anderer und ist äußerst gut geschützt, wodurch Sie eine hervorragende Sicherheit gewährleistet bekommen. Zusätzlich werden Backups an verschiedenen Standorten erstellt. Falls zum Beispiel ein Atlassian-Computer in Dublin ausfällt, übernimmt ein anderer Computer in Frankfurt. Auf diese Weise kann Ihr Unternehmen mit einem beruhigten Gefühl weiterarbeiten.

3. Niedrigere Kosten

Für kleinere Unternehmen sind niedrigere Kosten ein Hauptgrund, die Cloud einem Server vorzuziehen. Gründer haben nicht immer die Mittel, um mit einem eigenen Server zu arbeiten. Einfach, weil separate Server mit eigener Infrastruktur und Datenbank benötigt werden. Die Einrichtung und der Betrieb des Softwarepakets erfordern viel Zeit. Und nicht zu vergessen die zusätzlichen Kosten für Softwarelizenzen, Wartung und Sicherheit. Gründer haben entweder nicht das nötige Geld dafür oder geben es lieber für andere Dinge aus. Zudem ist es in einer Welt, in der Informationen rund um die Uhr verfügbar sein müssen, schwieriger, mit Servern eine kontinuierliche Verfügbarkeit zu gewährleisten. Falls doch, entstehen hohe Kosten, da Daten und Informationen ständig aktualisiert, gewartet und abgesichert werden müssen. Aus diesem Grund bevorzugen neue und kleinere Unternehmen die Arbeit in der Cloud; sie ist zugänglicher, man kann sofort starten und die Kosten sind relativ niedriger.

Immer auf dem neuesten Stand

Ein weiterer Vorteil und wichtiger Trend sind die schnelleren Innovationen in der Cloud im Vergleich zu Servern. Man könnte sogar sagen, die Entwicklung der Cloud erfolgt exponentiell schneller als bei Servern. Beispielsweise rollt die Cloud mehrere Male am Tag ein Update aus, während Server dies nur einmal oder zweimal im Jahr tun. Darüber hinaus wünschen Kunden die bestmögliche Erfahrung in Bezug auf Funktionalität und Nutzererlebnis. Auch hier ist die Cloud besser als der Server. Sie ermöglicht es, schneller und besser auf die neuesten Trends und Möglichkeiten zu reagieren. Ein weiterer Vorteil ist die Konfiguration der Cloud: Sie kann schneller angepasst werden, wodurch die Innovationsgeschwindigkeit erheblich höher ist als auf einem Server. Zudem hat man mehr Kontrolle über die Zugriffsrechte, den Einsatz von Rechenleistung und die Speichergröße. Mit der Cloud arbeitet man stets auf dem neuesten Stand, was den Innovationsvorteil deutlich steigert.

5. Einfacher zusammenzuarbeiten und zu innovieren

Die Arbeit in der Cloud erleichtert die Zusammenarbeit zwischen kooperierenden Unternehmen. Alle Informationen befinden sich an einem Ort, was die Kommunikation einfacher und schneller macht. Zum Beispiel können Sie problemlos Kunden oder Klienten einbinden, die ebenfalls mit Teams arbeiten. Eine Chat-Nachricht ist schnell versendet und ein Videoanruf ist in kürzester Zeit geplant. Dies schafft eine andere Dynamik. Im Vergleich zur Arbeit in der Cloud gestaltet sich die Vernetzung mit anderen deutlich schwieriger, wenn man mit einer eigenen App oder einem eigenen Server arbeitet.

Die Cloud skaliert auch automatisch die Größe Ihres Unternehmens. Egal, ob Sie mit einem oder tausenden Benutzern arbeiten, die von Ihnen genutzte Plattform und die benötigte Rechenleistung werden angepasst. Nicht nur die Zusammenarbeit wird in der Cloud erleichtert, auch die Nutzung von Künstlicher Intelligenz wird optimiert. Auf einem Server stehen nur die Daten Ihres eigenen Unternehmens zur Verfügung. Mit deutlich mehr verfügbaren Daten in der Cloud lassen sich bessere Vorhersagen mit KI treffen. Viele Hersteller analysieren beispielsweise, wie ihr Produkt verwendet wird. Werden Kauf-Buttons optimal genutzt, und welche Funktionen werden nie angewendet? Die Arbeit in der Cloud fördert KI und ist somit ein zusätzlicher Treiber für Produktinnovation.

Die richtige Wahl

Immer mehr Kunden möchten von der Arbeit mit einem Server zu der Arbeit in der Cloud wechseln. Doch es gibt kein „einfaches Wechseln“. Eine Migration benötigt Zeit. Und kein Kunde und keine Organisation sind gleich. Deshalb untersuchen wir bei TMC zunächst das Umfeld. Wir betrachten die Verbindungen und das aktuelle System genau. Auf dieser Grundlage geben wir eine erste Empfehlung und prüfen, was zur Organisation und zur Gestaltung der Arbeitsprozesse passt. Arbeiten in der Cloud kann schneller, zugänglicher und innovativer sein. Mit einem Server können Sie Ihre eigene Arbeitsweise gestalten und kundenspezifische Einstellungen nutzen. Dinge, die nicht standardmäßig in die Cloud übernommen werden können. Folgen Sie also nicht einfach dem Trend des Arbeitens in der Cloud. Denken Sie über Ihre Entscheidung nach und wählen Sie, was zu Ihrer Organisation und Ihrer Arbeitsweise passt!

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